Die Reihenfolge, die Ärger erspart
Einen Weihnachtsbaum draußen aufstellen
Drinnen stellt man den Baum auf und schmückt ihn. Draußen gehören zwei
Schritte davor, und wer sie überspringt, stellt ihn ein zweites Mal auf.
Zuerst der Platz, dann der Ständer. Erde oder Pflaster entscheidet
über die Bauart, nicht der Preis: Auf gewachsenem Boden hält ein Erdspieß
oder ein eingedrehtes Fundament mehr aus als jeder Standfuß, auf Pflaster
zählt allein das Gewicht. Miss vorher auch den Stamm. Ein Tannenbaumständer
für draußen muss denselben Durchmesser fassen wie einer für drinnen, nur
dass du bei Frost nicht mehr nachbessern kannst.
Dann der Baum, und zwar eingenetzt. Ein eingenetzter Baum lässt
sich allein aufrichten, ein ausgepackter nicht. Erst wenn er fest im Ständer
sitzt und senkrecht steht, kommt das Netz herunter. Bei Wind ist das kein
Komfort, sondern der Unterschied zwischen einmal und dreimal aufstellen.
Zuletzt die Abspannung, ab etwa zwei Metern und an windiger Lage.
Drei dünne Seile, gleichmäßig verteilt, an Heringen oder vorhandenen
Punkten. Das kostet zehn Minuten und steht weiter oben ausführlich.
Und eine Sache, die sich nicht nachholen lässt: Wer im Dezember
anfängt, kann kein Fundament mehr eindrehen und keinen Spieß mehr
einschlagen. Gefrorener Boden nimmt nichts mehr auf. Wenn draußen ein
Baum stehen soll, gehört das Fundament in den November.